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PFAS-Leitfaden zur Risikobewertung für Hersteller

PFAS bedrohen Ihren Marktzugang und Ihr Geschäftsergebnis. PFAS-Regulierung und -Beschränkung entwickeln sich ständig weiter und erfordern von Ihnen ein solides Gefahren-Screening, um unerwartete Abkündigungen und Produktrückrufe aufgrund von PFAS zu vermeiden.

Aktuelle Verordnungen, Entwicklungen und neueste Änderungen sind unter anderem:

  • REACH – und REACH Anhang XVII Eintrag 68
  • POPs
  • California Proposition 65
  • TSCA – und die neue TSCA-Frist 2026
  • GADSL-Update 2024
  • PFHxA-Beschränkung 2024
  • PFAS-Beschränkung Luft- und Raumfahrt 2026
  • AS9120 PFAS-Audits
  • Umstellung Fluorchemie von C8 auf C6
  • 50 ppm TOF-Grenzwert
  • Zeitplan für PFAS-Verbote nach Anhang XVII
Siehe PFAS-Anforderungen nach Bundesstaat

PFAS-Compliance-Verpflichtungen entwickeln sich ständig weiter

Das rechtliche Umfeld von PFAS-Chemikalien unterliegt einem steten Wandel und damit ändern sich auch immer wieder die Rahmenbedingungen für PFAS-Konformität. Es entstehen neue Vorschriften und bestehende PFAS-Verordnungen werden um Regelungen ergänzt, indem Reporting-Pflichten auf weitere Stoffe ausgedehnt oder Substanzen ganz verboten werden. Es ist wichtig, jetzt mit der Datenerfassung zu beginnen, denn es wird viel Zeit in Anspruch nehmen, alle benötigten Informationen zusammenzutragen, um zukunftssichere Compliance-Daten zu erhalten.

Ergreifen Sie proaktive Maßnahmen wie:

  • PFAS in Ihrer Lieferkette identifizieren.
  • Über die neuesten Vorschriften auf dem Laufenden bleiben.
  • Überarbeiten, wo nötig.
  • Planen für die Zukunft.

Häufig gestellte Fragen zu PFAS

Die Forschung schreitet immer weiter voran und Vorschriften zu PFAS werden ständig aktualisiert, wodurch es schwierig ist, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Hier sind einige der häufigsten Fragen zu PFAS-Compliance.

Wie viele PFAS werden überwacht?

Die PFAS-Familie umfasst Tausende von Chemikalien, die aktiv überwacht oder reguliert werden, und es gibt viele weitere, die nicht mehr in Verwendung sind oder derzeit nicht der Überwachung unterliegen. Außerdem gibt es, da PFAS synthetisch hergestellt werden, keine Obergrenze für die Anzahl von PFAS, die hypothetisch existieren könnten.

Eine Reihe verschiedener regulatorischer Organisationen und NGOs auf der ganzen Welt überwachen PFAS. Da jede von ihnen eine andere formale Definition dafür verwendet, was PFAS-Chemikalien sind, kann die Anzahl der PFAS-Chemikalien je nach Regelwerk variieren. Eine offizielle Liste oder Anzahl von PFAS-Chemikalien gibt es nicht. Das kann es Unternehmen und Verbrauchern erschweren, ihre Verantwortung und Einschränkungen bei der Verwendung von PFAS zu verstehen.

So führt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Liste regulierter PFAS mit über 4.700 PFAS-Stoffen, die US Environmental Protection Agency (EPA) nennt hingegen über 16.000.

Anstatt sich auf die Gesamtzahl der PFAS zu konzentrieren, sollten Hersteller ermitteln, welche PFAS in den für sie relevanten Märkten reguliert sind (oder für eine zukünftige Regulierung in Betracht gezogen werden).

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Was sind die gängigsten PFAS

Die Familie der PFAS-Chemikalien umfasst Stoffe, die häufig bei der Herstellung von Industrie- und Konsumgütern verwendet werden. Hier sind einige der gängigsten und nur einige Beispiele, wofür PFAS verwendet werden (beachten Sie, dass diese Stoffe mehrere Verwendungszwecke haben können, die über das hier Aufgeführte hinausgehen):

  • Fluorethylenpropylen (FEP): Ein flexibles und chemisch beständiges Copolymer, das hauptsächlich als Folie für Computerleitungen und -kabel verwendet wird.
  • Fluorelastomere: Ein synthetischer Kautschuk mit Öl- und Fettbeständigkeit, guter Temperaturbeständigkeit und starker Chemikalien- und Säurebeständigkeit. Er wird häufig für Dichtungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und in industriellen Fertigungsanlagen verwendet.
  • GenX™: Der markenrechtlich geschützte, popularisierte Name für das Ammoniumsalz der Hexafluorpropylenoxid-Dimersäure (HFPO-DA). Er bezieht sich auch auf die Gruppe von Chemikalien, die zu seiner Herstellung verwendet werden. Wird als Ersatz für PFOA bei der Herstellung anderer Fluorpolymere verwendet.
  • Perfluoroctansäure (PFOA): Ein Nebenprodukt der Fluorpolymerherstellung; wird als Tensid in chemischen Prozessen und in Fertigwaren verwendet.
  • Perfluoroctansulfonsäure (PFOS): Ein schmutzabweisendes Mittel, das häufig in Gewebeschutzmitteln verwendet wird.
  • Polychlortrifluorethylen (PCTFE): Eine wasserabweisende Chemikalie, die häufig in Filmen zum Schutz vor Feuchtigkeit verwendet wird. Sie wird zum Beispiel in pharmazeutischen Verpackungen und LCD-Panels verwendet.
  • Expandiertes Polytetrafluorethylen (ePTFE): Ein hydrophober und oleophober (ölabweisender) PFAS-Stoff, der sich für medizinisches Zubehör wie Gesichtsmasken, Wundversorgung und Stomabeutel eignet.
  • Polytetrafluorethylen (PTFE): Ein hydrophober (wasserabweisender) PFAS-Stoff, der nicht benetzbar und gegen hohe Temperaturen beständig ist. Wird vor allem wegen seiner Antihafteigenschaften verwendet.
  • Polyvinylfluorid (PVF): Ein PFAS-Stoff, der hauptsächlich in flammfesten Beschichtungen verwendet wird. Häufig in der Innenausstattung von Flugzeugen, Autos, Metallblechen und Regenmänteln zu finden.
  • Polyvinylidenfluorid (PVDF): Ein Spezialkunststoff, der gegen Lösungsmittel, Säuren und Kohlenwasserstoffe beständig ist. In zahlreichen Branchen weit verbreitet.
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Wo kommen PFAS vor? Was sind gängige Anwendungsbereiche von PFAS?

PFAS sind in praktisch jeder Kategorie von Konsumgütern zu finden. PFAS können auch in industriellen Teilen und Materialien vorkommen. In einigen Fällen sind PFAS-freie Alternativen verfügbar, aber einige spezialisierte Materialien könnten ohne die Verwendung von PFAS, die ihnen ihre einzigartigen Eigenschaften verleihen, nicht existieren.

Aber in welchen Waren- und Materialkategorien finden sich eigentlich PFAS? Hier ist eine Liste mit einigen Beispielen:

Konsumgüter, in denen PFAS gefunden werden:

  • Luftreinigungssysteme
  • Kunstrasen
  • Teppiche und Vorleger
  • Handys
  • Computer-Bildschirme
  • Kosmetika und Körperpflegeprodukte
  • Milchprodukte
  • Schreibtischstühle
  • Schreibtischoberflächen und Beschichtungen
  • Bodenbeschichtungen
  • Lebensmittelverpackungen, einschließlich Pizzakartons und Verpackung von mikrowellengeeignetem Popcorn
  • Haushaltsreiniger wie Boden- oder Toilettenreiniger
  • Laptops
  • Menstruationsprodukte
  • antihaftbeschichtetes Kochgeschirr
  • Papierteller
  • Pestizide
  • Isolierband
  • Haftnotizen
  • Toilettenpapier
  • wasserdichte und schmutzabweisende Kleidung, z. B. Regenjacken.

Industriegüter, in denen PFAS gefunden werden:

  • Antibeschlagbeschichtungen und -tücher
  • Elektronik
  • Verdunstungsbarrieren (z. B. Galvanisiertanks)
  • Löschschaum
  • kraftstoff-, öl- und chemikalienbeständige Komponenten
  • Dichtungen, Dichtungsringe und Verschlüsse
  • hitzebeständige Beschichtungen
  • hitzebeständige elektrische Isolierungen
  • Schläuche und Rohre
  • nicht reaktive Schmiermittel (Öl, Fett)
  • nicht benetzende (hydrophobe) Oberflächenbeschichtungen
  • oleophobe oder lipophobe Oberflächenbeschichtungen
  • Sauerstoffsensoren und verwandte „atmungsaktive“ Membranen
  • Verpackungsmaterialien
  • Farben und Tinte
  • persönliche Schutzausrüstung (PSA)
  • kunststoffgeformte Teile
  • Klebeband und Klebstoffe.

Gerade in diesen Bereichen kommt es aktuell zu regulatorischen Eingriffen und Auswirkungen im Zusammenhang mit PFAS, die Produktionsteil-Abnahmeverfahren und eine Materialzertifizierung wegen PFAS erfordern. Für kleine Unternehmen gibt es zwar Ausnahmen, die Tragweite der regulatorischen Vorgaben ist dennoch enorm.

An Flughäfen ist AFFF-Ersatz für obsolete Löschschäume erforderlich, PFAS-Analyseverfahren für Textilien werden immer wichtiger ebenso wie biokompatible PTFE-Alternativen, die etwa für Textilmembranen oder Beschichtungen notwendig sind. PFAS-Berichtspflichten für Medizinprodukte ergeben sich beispielsweise aus Fluorpolymer-Einsatz in Kathetern.

Auch der Bereich Automotive ist stark betroffen und benötigt audit-ready Materialdaten, um einen ESG-Datenaustausch zu ermöglichen, gerade im Hinblick auf unterschiedliche Anforderungen beim PFAS-Reporting nach IMDS und CAMDS für Compliance in China. Gerade die Identifikation von PFAS in Elektronik und eine vollständige Chargenrückverfolgung ist hier besonders wichtig. Ein proaktives PFAS-Risikomanagement, OEM-Dokumentationen für Chemikalienkonformität, Obsoleszensmanagement von Bauteilen und gerichtsfese PFAS-Analysen, die PFAS-freie Freigabelisten ermöglichen, werden zur Grundlage für die weitere Handlungsfähigkeit.

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Regulatorische Risiken in Nordamerika

  • TSCA: Der Toxic Substances Control Act ist der Fahrplan der Environmental Protection Agency (EPA) für PFAS. Vorgesehen ist auch eine rückwirkende Meldepflicht zu PFAS und ein entsprechendes PFAS-Reporting für 2011-2022. Die endgültige Regelung wird voraussichtlich mehr als 1.300 Stoffe umfassen, wobei es zu einer Fristverschiebung für PFAS-Berichtspflichten der EPA gekommen ist, durch die PFAS-Meldung an das CDX-Portal der EPA erst später als geplant notwendig werden. Gleichzeitig kam es aber auch zu einer Erweiterung der TRI-Liste der EPA um weitere PFAS. Deshalb müssen Hersteller über die CDX-Meldung im Rahmen von TSCA 8(a)(7) und Haftung nach TSCA Section 8(a)(7) genauestens informieren.
  • Mehr als 30 Bundesstaaten haben Gesetze zur Regulierung von PFAS-Stoffen erlassen oder vorgeschlagen. 2026 bestehen diverse PFAS-Verbotslisten und Vorschriften zur PFAS-Meldung auf Ebene der einzelnen US-Bundesstaaten, deren Nichteinhaltung Bußgelder nach sich ziehen kann. Darunter ist auch der Bundesstaat Maine, der ab Januar 2023 eine Meldepflicht für alle PFAS-haltigen Produkte eingeführt hat. Ausnahmen für CUU (Currently unavoidable use) mussten in Maine bis zu deren Verbot ab 01. Januar 2026 eingeholt oder eine PFAS-frei Zertifizierung eingereicht werden. Einer entsprechende Berichterstattung zu Produkten mit CUU in Maine ist nachzukommen. Auch in Minnesota sind Registrierung und Reporting bei der dortigen PRISM-Behörde Pflicht. Minnesota hat zudem ein Gebührenmodell für PFAS aufgelegt.
  • CERCLA-Einstufung von PFAS als Gefahrstoff, was eine Gruppenbeschränkung verschiedener PFAS bedeutet und eine Rückverfolgbarkeit auf Stoffebene erforderlich macht, nicht zuletzt um eine Nachverfolgung im Hinblick auf Sanierungshaftung zu ermöglichen.

 

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Regulatorische Risiken der EU

  • REACH, POPs und die EU-MDR beschränken zahlreiche PFAS und führen zu einem Verbot ganzer Stoffgruppen, was eine umfassende Due Diligence für PFAS-haltige Erzeugnisse und Substitutionsprüfungen erforderlich macht.
  • C9-14 PFCAs werden durch die REACH-Verordnung im Jahr 2023 als Teil des Anhangs XVII der Beschränkungsliste eingeschränkt.
  • Fünf Länder bereiten einen Vorschlag vor, um bis zu 4.700 weitere PFAS-Chemikalien zu beschränken. Dieser wird 2023 erwartet und würde frühestens 2025 in Kraft treten.
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Wofür werden PFAS verwendet?

PFAS werden in vielen Branchen eingesetzt, um bestimmte Produktvorteile zu erzielen oder bestimmte Herstellungsprozesse zu ermöglichen. Aufgrund ihrer starken chemischen Bindungen sind sie resistent gegen Wasser, Flecken, Fett und hohe Temperaturen. Unternehmen, die feststellen wollen, wofür PFAS in ihren Prozessen verwendet werden, sollten Produkte oder Materialien identifizieren, die Eigenschaften aufweisen, die üblicherweise mit PFAS in Verbindung gebracht werden:

  • Anti-Haft-Eigenschaften
  • Elektroisolierung
  • Flammschutz
  • thermische Stabilität / Hitzebeständigkeit
  • chemische Beständigkeit
  • wasserabweisende Eigenschaften
  • Beschlagschutz
  • öl- und schmutzabweisende Eigenschaften
  • Beständigkeit gegenüber ultraviolettem Licht.

Darüber hinaus sind PFAS in verschiedenen Industriezweigen – einschließlich Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Bauwesen und Elektronik – aufgrund ihrer Haltbarkeit begehrt, und sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Komponenten, die anspruchsvollen Umgebungen standhalten müssen.

Wie wirken sich PFAS-Chemikalien auf die menschliche Gesundheit aus?

Die gleichen Eigenschaften, die PFAS so langlebig und widerstandsfähig gegen Hitze und Zersetzung machen, bedeuten auch, dass PFAS sich im Laufe der Zeit nicht abbauen und sich in Boden und Trinkwasser anreichern, wobei sie sich häufig im menschlichen Körper bioakkumulieren. Tatsächlich haben laut staatlichen Gesundheitsbehörden in den USA etwa 97 % aller US-Amerikaner PFAS in ihrem Blutkreislauf.

Studien zeigen, dass PFAS schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können. Sie können zu gesundheitlichen Beschwerden wie den Folgenden führen:

  • erhöhtes Risiko für Schilddrüsenerkrankungen
  • erhöhte Blutcholesterinwerte
  • verringerte Wirkung von Impfstoffen
  • verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen
  • geringeres Geburtsgewicht von Babys.

Laut aktuellen Forschungsergebnissen der EPA kann die PFAS-Exposition über viele verschiedene Wege erfolgen:

  • Trinken von mit PFAS kontaminiertem Wasser
  • Verzehr bestimmter Lebensmittel, die PFAS enthalten können, wie z. B. Fisch oder Molkereiprodukte
  • Einatmen von mit PFAS kontaminierter Luft
  • Verwendung von Produkten, die mit PFAS hergestellt wurden oder die in Verpackungen mit PFAS geliefert werden
  • Verschlucken von Staub oder Schmutz, der PFAS enthält
  • Arbeiten in Umgebungen, in denen PFAS verwendet werden, einschließlich der Chemikalienherstellung oder Brandbekämpfung, sowie die Verwendung von PFAS-Chemikalien.

Warum ist die Politik wegen PFAS besorgt?

Regulierungsbehörden wie die EPA und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) sind zunehmend besorgt über PFAS. Sie sind in Wasserquellen, im Boden, in der Luft sowie in Konsum- und Industrieprodukten enthalten. Sie werden auch häufig in Produktionsprozessen verwendet. Dies macht es schwierig, PFAS zu vermeiden, sodass Verbraucher und Arbeiter im Alltag einer starken Exposition ausgesetzt sind.

Aufgrund ihrer Hartnäckigkeit lassen sich PFAS nur schwer aus Boden und Trinkwasser entfernen. Herkömmliche Technologien zur Wasserfilterung haben sich als unwirksam darin erwiesen, die PFAS-Kontamination zu mindern. Es gibt jedoch eine Reihe von Filtrationsmethoden, die von der EPA als wirksam eingestuft wurden, darunter Aktivkohlebehandlung, Ionenaustauschbehandlung und Hochdruckmembranen.

Mehrere US-Bundesstaaten und -Gemeinden haben wegen der Verunreinigung des Trinkwassers Klagen gegen PFAS-Hersteller angestrengt. Darüber hinaus hat die EPA die National Primary Drinking Water Regulation beschlossen, die für sechs Arten von PFAS Trinkwassergrenzwerte festlegt.

Im Rahmen des US Comprehensive Environmental Response, Compensation, and Liability Act (CERCLA), auch bekannt als „Superfund“, stufte die EPA am 17. April 2024 auch PFOA und PFOS als „gefährlich“ ein.

Weitere Informationen zu PFAS-Vorschriften finden Sie auf unserer Seite zu PFAS-Berichtspflichten und staatlichen Verpflichtungen.

Häufig gestellte Fragen zu PFAS

Die Forschung schreitet immer weiter voran und Vorschriften zu PFAS werden ständig aktualisiert, wodurch es schwierig ist, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Hier sind einige der häufigsten Fragen zu PFAS-Compliance.

Wie viele PFAS werden überwacht?

Die PFAS-Familie umfasst Tausende von Chemikalien, die aktiv überwacht oder reguliert werden, und es gibt viele weitere, die nicht mehr in Verwendung sind oder derzeit nicht der Überwachung unterliegen. Außerdem gibt es, da PFAS synthetisch hergestellt werden, keine Obergrenze für die Anzahl von PFAS, die hypothetisch existieren könnten.

Eine Reihe verschiedener regulatorischer Organisationen und NGOs auf der ganzen Welt überwachen PFAS. Da jede von ihnen eine andere formale Definition dafür verwendet, was PFAS-Chemikalien sind, kann die Anzahl der PFAS-Chemikalien je nach Regelwerk variieren. Eine offizielle Liste oder Anzahl von PFAS-Chemikalien gibt es nicht. Das kann es Unternehmen und Verbrauchern erschweren, ihre Verantwortung und Einschränkungen bei der Verwendung von PFAS zu verstehen.

So führt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Liste regulierter PFAS mit über 4.700 PFAS-Stoffen, die US Environmental Protection Agency (EPA) nennt hingegen über 16.000.

Anstatt sich auf die Gesamtzahl der PFAS zu konzentrieren, sollten Hersteller ermitteln, welche PFAS in den für sie relevanten Märkten reguliert sind (oder für eine zukünftige Regulierung in Betracht gezogen werden).

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Was sind die gängigsten PFAS

Die Familie der PFAS-Chemikalien umfasst Stoffe, die häufig bei der Herstellung von Industrie- und Konsumgütern verwendet werden. Hier sind einige der gängigsten und nur einige Beispiele, wofür PFAS verwendet werden (beachten Sie, dass diese Stoffe mehrere Verwendungszwecke haben können, die über das hier Aufgeführte hinausgehen):

  • Fluorethylenpropylen (FEP): Ein flexibles und chemisch beständiges Copolymer, das hauptsächlich als Folie für Computerleitungen und -kabel verwendet wird.
  • Fluorelastomere: Ein synthetischer Kautschuk mit Öl- und Fettbeständigkeit, guter Temperaturbeständigkeit und starker Chemikalien- und Säurebeständigkeit. Er wird häufig für Dichtungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und in industriellen Fertigungsanlagen verwendet.
  • GenX™: Der markenrechtlich geschützte, popularisierte Name für das Ammoniumsalz der Hexafluorpropylenoxid-Dimersäure (HFPO-DA). Er bezieht sich auch auf die Gruppe von Chemikalien, die zu seiner Herstellung verwendet werden. Wird als Ersatz für PFOA bei der Herstellung anderer Fluorpolymere verwendet.
  • Perfluoroctansäure (PFOA): Ein Nebenprodukt der Fluorpolymerherstellung; wird als Tensid in chemischen Prozessen und in Fertigwaren verwendet.
  • Perfluoroctansulfonsäure (PFOS): Ein schmutzabweisendes Mittel, das häufig in Gewebeschutzmitteln verwendet wird.
  • Polychlortrifluorethylen (PCTFE): Eine wasserabweisende Chemikalie, die häufig in Filmen zum Schutz vor Feuchtigkeit verwendet wird. Sie wird zum Beispiel in pharmazeutischen Verpackungen und LCD-Panels verwendet.
  • Expandiertes Polytetrafluorethylen (ePTFE): Ein hydrophober und oleophober (ölabweisender) PFAS-Stoff, der sich für medizinisches Zubehör wie Gesichtsmasken, Wundversorgung und Stomabeutel eignet.
  • Polytetrafluorethylen (PTFE): Ein hydrophober (wasserabweisender) PFAS-Stoff, der nicht benetzbar und gegen hohe Temperaturen beständig ist. Wird vor allem wegen seiner Antihafteigenschaften verwendet.
  • Polyvinylfluorid (PVF): Ein PFAS-Stoff, der hauptsächlich in flammfesten Beschichtungen verwendet wird. Häufig in der Innenausstattung von Flugzeugen, Autos, Metallblechen und Regenmänteln zu finden.
  • Polyvinylidenfluorid (PVDF): Ein Spezialkunststoff, der gegen Lösungsmittel, Säuren und Kohlenwasserstoffe beständig ist. In zahlreichen Branchen weit verbreitet.
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Wo kommen PFAS vor? Was sind gängige Anwendungsbereiche von PFAS?

PFAS sind in praktisch jeder Kategorie von Konsumgütern zu finden. PFAS können auch in industriellen Teilen und Materialien vorkommen. In einigen Fällen sind PFAS-freie Alternativen verfügbar, aber einige spezialisierte Materialien könnten ohne die Verwendung von PFAS, die ihnen ihre einzigartigen Eigenschaften verleihen, nicht existieren.

Aber in welchen Waren- und Materialkategorien finden sich eigentlich PFAS? Hier ist eine Liste mit einigen Beispielen:

Konsumgüter, in denen PFAS gefunden werden:

  • Luftreinigungssysteme
  • Kunstrasen
  • Teppiche und Vorleger
  • Handys
  • Computer-Bildschirme
  • Kosmetika und Körperpflegeprodukte
  • Milchprodukte
  • Schreibtischstühle
  • Schreibtischoberflächen und Beschichtungen
  • Bodenbeschichtungen
  • Lebensmittelverpackungen, einschließlich Pizzakartons und Verpackung von mikrowellengeeignetem Popcorn
  • Haushaltsreiniger wie Boden- oder Toilettenreiniger
  • Laptops
  • Menstruationsprodukte
  • antihaftbeschichtetes Kochgeschirr
  • Papierteller
  • Pestizide
  • Isolierband
  • Haftnotizen
  • Toilettenpapier
  • wasserdichte und schmutzabweisende Kleidung, z. B. Regenjacken.

Industriegüter, in denen PFAS gefunden werden:

  • Antibeschlagbeschichtungen und -tücher
  • Elektronik
  • Verdunstungsbarrieren (z. B. Galvanisiertanks)
  • Löschschaum
  • kraftstoff-, öl- und chemikalienbeständige Komponenten
  • Dichtungen, Dichtungsringe und Verschlüsse
  • hitzebeständige Beschichtungen
  • hitzebeständige elektrische Isolierungen
  • Schläuche und Rohre
  • nicht reaktive Schmiermittel (Öl, Fett)
  • nicht benetzende (hydrophobe) Oberflächenbeschichtungen
  • oleophobe oder lipophobe Oberflächenbeschichtungen
  • Sauerstoffsensoren und verwandte „atmungsaktive“ Membranen
  • Verpackungsmaterialien
  • Farben und Tinte
  • persönliche Schutzausrüstung (PSA)
  • kunststoffgeformte Teile
  • Klebeband und Klebstoffe.

Gerade in diesen Bereichen kommt es aktuell zu regulatorischen Eingriffen und Auswirkungen im Zusammenhang mit PFAS, die Produktionsteil-Abnahmeverfahren und eine Materialzertifizierung wegen PFAS erfordern. Für kleine Unternehmen gibt es zwar Ausnahmen, die Tragweite der regulatorischen Vorgaben ist dennoch enorm.

An Flughäfen ist AFFF-Ersatz für obsolete Löschschäume erforderlich, PFAS-Analyseverfahren für Textilien werden immer wichtiger ebenso wie biokompatible PTFE-Alternativen, die etwa für Textilmembranen oder Beschichtungen notwendig sind. PFAS-Berichtspflichten für Medizinprodukte ergeben sich beispielsweise aus Fluorpolymer-Einsatz in Kathetern.

Auch der Bereich Automotive ist stark betroffen und benötigt audit-ready Materialdaten, um einen ESG-Datenaustausch zu ermöglichen, gerade im Hinblick auf unterschiedliche Anforderungen beim PFAS-Reporting nach IMDS und CAMDS für Compliance in China. Gerade die Identifikation von PFAS in Elektronik und eine vollständige Chargenrückverfolgung ist hier besonders wichtig. Ein proaktives PFAS-Risikomanagement, OEM-Dokumentationen für Chemikalienkonformität, Obsoleszensmanagement von Bauteilen und gerichtsfese PFAS-Analysen, die PFAS-freie Freigabelisten ermöglichen, werden zur Grundlage für die weitere Handlungsfähigkeit.

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Regulatorische Risiken in Nordamerika
  • TSCA: Der Toxic Substances Control Act ist der Fahrplan der Environmental Protection Agency (EPA) für PFAS. Vorgesehen ist auch eine rückwirkende Meldepflicht zu PFAS und ein entsprechendes PFAS-Reporting für 2011-2022. Die endgültige Regelung wird voraussichtlich mehr als 1.300 Stoffe umfassen, wobei es zu einer Fristverschiebung für PFAS-Berichtspflichten der EPA gekommen ist, durch die PFAS-Meldung an das CDX-Portal der EPA erst später als geplant notwendig werden. Gleichzeitig kam es aber auch zu einer Erweiterung der TRI-Liste der EPA um weitere PFAS. Deshalb müssen Hersteller über die CDX-Meldung im Rahmen von TSCA 8(a)(7) und Haftung nach TSCA Section 8(a)(7) genauestens informieren.
  • Mehr als 30 Bundesstaaten haben Gesetze zur Regulierung von PFAS-Stoffen erlassen oder vorgeschlagen. 2026 bestehen diverse PFAS-Verbotslisten und Vorschriften zur PFAS-Meldung auf Ebene der einzelnen US-Bundesstaaten, deren Nichteinhaltung Bußgelder nach sich ziehen kann. Darunter ist auch der Bundesstaat Maine, der ab Januar 2023 eine Meldepflicht für alle PFAS-haltigen Produkte eingeführt hat. Ausnahmen für CUU (Currently unavoidable use) mussten in Maine bis zu deren Verbot ab 01. Januar 2026 eingeholt oder eine PFAS-frei Zertifizierung eingereicht werden. Einer entsprechende Berichterstattung zu Produkten mit CUU in Maine ist nachzukommen. Auch in Minnesota sind Registrierung und Reporting bei der dortigen PRISM-Behörde Pflicht. Minnesota hat zudem ein Gebührenmodell für PFAS aufgelegt.
  • CERCLA-Einstufung von PFAS als Gefahrstoff, was eine Gruppenbeschränkung verschiedener PFAS bedeutet und eine Rückverfolgbarkeit auf Stoffebene erforderlich macht, nicht zuletzt um eine Nachverfolgung im Hinblick auf Sanierungshaftung zu ermöglichen.

 

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Regulatorische Risiken der EU
  • REACH, POPs und die EU-MDR beschränken zahlreiche PFAS und führen zu einem Verbot ganzer Stoffgruppen, was eine umfassende Due Diligence für PFAS-haltige Erzeugnisse und Substitutionsprüfungen erforderlich macht.
  • C9-14 PFCAs werden durch die REACH-Verordnung im Jahr 2023 als Teil des Anhangs XVII der Beschränkungsliste eingeschränkt.
  • Fünf Länder bereiten einen Vorschlag vor, um bis zu 4.700 weitere PFAS-Chemikalien zu beschränken. Dieser wird 2023 erwartet und würde frühestens 2025 in Kraft treten.
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Wofür werden PFAS verwendet?

PFAS werden in vielen Branchen eingesetzt, um bestimmte Produktvorteile zu erzielen oder bestimmte Herstellungsprozesse zu ermöglichen. Aufgrund ihrer starken chemischen Bindungen sind sie resistent gegen Wasser, Flecken, Fett und hohe Temperaturen. Unternehmen, die feststellen wollen, wofür PFAS in ihren Prozessen verwendet werden, sollten Produkte oder Materialien identifizieren, die Eigenschaften aufweisen, die üblicherweise mit PFAS in Verbindung gebracht werden:

  • Anti-Haft-Eigenschaften
  • Elektroisolierung
  • Flammschutz
  • thermische Stabilität / Hitzebeständigkeit
  • chemische Beständigkeit
  • wasserabweisende Eigenschaften
  • Beschlagschutz
  • öl- und schmutzabweisende Eigenschaften
  • Beständigkeit gegenüber ultraviolettem Licht.

Darüber hinaus sind PFAS in verschiedenen Industriezweigen – einschließlich Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Bauwesen und Elektronik – aufgrund ihrer Haltbarkeit begehrt, und sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Komponenten, die anspruchsvollen Umgebungen standhalten müssen.

Wie wirken sich PFAS-Chemikalien auf die menschliche Gesundheit aus?

Die gleichen Eigenschaften, die PFAS so langlebig und widerstandsfähig gegen Hitze und Zersetzung machen, bedeuten auch, dass PFAS sich im Laufe der Zeit nicht abbauen und sich in Boden und Trinkwasser anreichern, wobei sie sich häufig im menschlichen Körper bioakkumulieren. Tatsächlich haben laut staatlichen Gesundheitsbehörden in den USA etwa 97 % aller US-Amerikaner PFAS in ihrem Blutkreislauf.

Studien zeigen, dass PFAS schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können. Sie können zu gesundheitlichen Beschwerden wie den Folgenden führen:

  • erhöhtes Risiko für Schilddrüsenerkrankungen
  • erhöhte Blutcholesterinwerte
  • verringerte Wirkung von Impfstoffen
  • verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen
  • geringeres Geburtsgewicht von Babys.

Laut aktuellen Forschungsergebnissen der EPA kann die PFAS-Exposition über viele verschiedene Wege erfolgen:

  • Trinken von mit PFAS kontaminiertem Wasser
  • Verzehr bestimmter Lebensmittel, die PFAS enthalten können, wie z. B. Fisch oder Molkereiprodukte
  • Einatmen von mit PFAS kontaminierter Luft
  • Verwendung von Produkten, die mit PFAS hergestellt wurden oder die in Verpackungen mit PFAS geliefert werden
  • Verschlucken von Staub oder Schmutz, der PFAS enthält
  • Arbeiten in Umgebungen, in denen PFAS verwendet werden, einschließlich der Chemikalienherstellung oder Brandbekämpfung, sowie die Verwendung von PFAS-Chemikalien.

 

Warum ist die Politik wegen PFAS besorgt?

Regulierungsbehörden wie die EPA und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) sind zunehmend besorgt über PFAS. Sie sind in Wasserquellen, im Boden, in der Luft sowie in Konsum- und Industrieprodukten enthalten. Sie werden auch häufig in Produktionsprozessen verwendet. Dies macht es schwierig, PFAS zu vermeiden, sodass Verbraucher und Arbeiter im Alltag einer starken Exposition ausgesetzt sind.

Aufgrund ihrer Hartnäckigkeit lassen sich PFAS nur schwer aus Boden und Trinkwasser entfernen. Herkömmliche Technologien zur Wasserfilterung haben sich als unwirksam darin erwiesen, die PFAS-Kontamination zu mindern. Es gibt jedoch eine Reihe von Filtrationsmethoden, die von der EPA als wirksam eingestuft wurden, darunter Aktivkohlebehandlung, Ionenaustauschbehandlung und Hochdruckmembranen.

Mehrere US-Bundesstaaten und -Gemeinden haben wegen der Verunreinigung des Trinkwassers Klagen gegen PFAS-Hersteller angestrengt. Darüber hinaus hat die EPA die National Primary Drinking Water Regulation beschlossen, die für sechs Arten von PFAS Trinkwassergrenzwerte festlegt.

Im Rahmen des US Comprehensive Environmental Response, Compensation, and Liability Act (CERCLA), auch bekannt als „Superfund“, stufte die EPA am 17. April 2024 auch PFOA und PFOS als „gefährlich“ ein.

Weitere Informationen zu PFAS-Vorschriften finden Sie auf unserer Seite zu PFAS-Berichtspflichten und staatlichen Verpflichtungen.

Transparenz gewinnen, wo PFAS in Lieferketten verwendet werden

Da Verbraucher und Aufsichtsbehörden ihre Aufmerksamkeit immer mehr auf PFAS richten, ist ein Compliance-Programm für PFAS unabdingbar. Hersteller müssen wissen, wo in ihren Komponenten, Produkten und Lieferketten PFAS vorkommen.

Transparenz über den Einsatz von PFAS innerhalb ihrer Lieferketten ist für Hersteller von entscheidender Bedeutung. Nur so kann man Compliance mit sich weiterentwickelnden Vorschriften sicherstellen, potenzielle Gesundheits- und Umweltauswirkungen minimieren und andere Geschäftsrisiken wie ungeplante Produktobsoleszenz aufgrund von PFAS vermeiden.

Wenn Hersteller wissen, was PFAS sind und wo diese in Produkten verwendet werden, können sie Faktoren in der Lieferkette erkennen, die ihre Geschäftsabläufe beeinflussen oder kostspielige Neuentwicklungen von Produkten erforderlich machen. SDB-Screening-Tools und eine Stücklistenprüfung die PFAS deutlich aufzeigen sind hier eine wertvolle Unterstützung ebenso wie ein Managementsystem für das eigene Chemikalieninventar.

Darüber hinaus können Hersteller durch einen proaktiven Umgang mit PFAS und Produktnachhaltigkeit Reputations- und Wettbewerbsvorteile erlangen, da sich mit steigendem Verbraucherbewusstsein die Markttrends in Richtung Transparenz und Nachhaltigkeit verschieben.

Hersteller können Einblicke in ihre PFAS-Nutzung gewinnen, indem sie mit ihren Zulieferern zusammenarbeiten und diese zu deren PFAS-Einsatz in den gelieferten Teilen befragen und so PFAS in der Lieferkette finden und die Beschaffung PFAS-freier Alternativen forcieren. Sie sollten sich auch mit der Definition von PFAS in ihren Zielmärkten vertraut machen, die von den dortigen Regulierungsbehörden verwendet wird, um ein korrektes PFAS-Reporting sicherzustellen.

Wie Assent Herstellern hilft, die Verwendung von PFAS zu erkennen

Die Verwendung von PFAS in der Lieferkette zu verfolgen und zu verwalten, ist eine hochkomplexe Aufgabe. Assent unterstützt Sie mit einer zielgerichteten PFAS-Software bei diesem Supply Chain Mapping und PFAS-Tracking, damit Sie die Audit-ready PFAS-Daten erhalten, die Sie benötigen. Mit unserer umfassenden Softwareplattform und einem sicheren Supplier Portal automatisieren wir Lieferantenabfragen und verbessern den Berichtsprozess.

Mit unserer Software für Lieferantenerklärungen und der automatisierten Einbindung von Lieferanten können Hersteller detaillierte Informationen über Komponenten und Materialien von Zulieferern sammeln und überprüfen. Echtzeit-Dashboards und Berichtsfunktionen liefern wertvolle Einblicke in das Vorkommen von PFAS in Produkten, sodass Unternehmen ihre regulatorischen Verpflichtungen erfüllen und fundierte Entscheidungen zu Beschaffung und Produktentwicklung treffen können. Mit unserem Tracking-System für PFAS-Verordnungen bleiben sie dabei immer über die neuesten regulatorischen Entwicklungen informiert.

Assent bietet auch unübertroffene regulatorische Fachkenntnisse zur Verwendung von PFAS. Unser Team aus qualifizierten Fachexperten ist immer auf dem neuesten Stand der sich entwickelnden globalen PFAS-Vorschriften und bietet Herstellern eine Orientierung bei der Navigation durch komplexe Compliance-Kanäle. Wir informieren Sie über Übergangsfristen für Ausnahmeregelungen bei PFAS, behalten Entwicklungen bei PFAS-Sammelklagen im Auge und beobachten den Fortschritt bei Verfahren zur Entsorgung und Zerstörung von PFAS.

Mit der Software für Produktkonformität, durch Schulungen, aktuelle Lösungen und strategische Programmanleitungen stellt Assent sicher, dass Hersteller mit den branchenweit besten Praktiken ausgestattet sind, die sie benötigen, um regulatorische Veränderungen zu bewältigen, sobald sie auftreten.

Wie Sie mit einem Risiko-Management-Programm für PFAS Risiken in Ihrer Lieferkette erkennen und minimieren können, erfahren Sie auf der Seite unserer PFAS-Lösung.

Entdecken Sie die PFAS-Lösung von Assent

Erfahren Sie mehr über die beste PFAS-Compliance-Lösung und wie Sie mit Assent Ihre Lieferkettendaten verwalten können.