Das Gesetz zur Kontrolle giftiger Substanzen (TSCA – Toxic Substances Control Act) trat 1976 in Kraft, hatte jedoch im Jahr 2021 einen deutlichen Einfluss auf die regulatorische Landschaft der USA. Warum? Nach einer Neufassung durch den Kongress im Jahr 2016 erhielt die US- Umweltschutzbehörde (EPA – Environmental Protection Agency) den Auftrag, den TSCA zu stärken und ihn stärker an Rechtsvorschriften wie die Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) anzupassen.
Seitdem hat die EPA viele Stoffe auf mögliche Beschränkungen hin bewertet. Die im Januar 2021 angekündigten neuen Vorschriften geben einen ersten Hinweis darauf, wie diese Beschränkungen umgesetzt werden sollen.
Was ist der TSCA und warum sprechen jetzt alle darüber? Wir erläutern die neuesten Verpflichtungen für Unternehmen
Das Gesetz zur Kontrolle giftiger Stoffe (TSCA) regelt seit über 40 Jahren die Verwendung von Chemikalien im US-Handel, warum also reden jetzt alle darüber?
Am 06. Januar 2021 kündigte die Environmental Protection Agency, oder EPA, die ersten fünf neuen Stoffbeschränkungen gemäß Abschnitt 6 des TSCA an. In der Vergangenheit bezog sich das Gesetz in erster Linie auf Rohchemikalien und betraf nur selten Fertigwaren. Nicht so bei den neuen Vorschriften.
Nahezu jedes Produkt, das in den US-Markt gelangt oder sich bereits dort befindet, unterliegt den TSCA-Beschränkungsverpflichtungen. Die neuen Vorschriften beinhalten zudem strenge Fristen für die Compliance sowie neue Verpflichtungen. Bereits jetzt müssen Hersteller das Vorhandensein der benannten Stoffe feststellen und diese Information an Kunden weitergeben.
Bei vielen weit verbreiteten Produkten besteht ein hohes Risiko, dass sie die eingeschränkten Stoffe enthalten, darunter Kabelummantelungen, elektronische Bauteile und Schmiermittel. Letztendlich werden diese Produkte vom Markt genommen, was zu kostspieligen Störungen in der Lieferkette führen könnte. Wer sie jetzt identifiziert, kann später Millionen von Dollar einsparen.
Auch wenn die jüngsten Aktualisierungen des Gesetzes bereits große Auswirkungen hatten, ist die Entwicklung des TSCA noch nicht abgeschlossen. Es ist wahrscheinlich, dass neue Stoffe zur Liste der eingeschränkten Stoffe hinzugefügt werden, wobei bis Anfang 2022 mit 10 weiteren gerechnet wird.
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, hat die EPA in den letzten Jahren die Durchsetzung verstärkt und allein 2019 Bußgelder von über 5 Milliarden Dollar verhängt.
Um eingeschränkte Stoffe zu identifizieren und Risiken der Nicht-Compliance zu vermeiden, benötigen Unternehmen präzise Daten von Zulieferern tief in ihrer Lieferkette.
Assent automatisiert die Erfassung, Validierung und Verwaltung von Lieferkettendaten und nutzt konfigurierbare Berichte sowie intelligente Dashboards, mit denen Unternehmen Risiken frühzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen können.
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